Gelungene Tour de Cervelat

von Hans-Peter Zimmermann

Eigentlich hätte ich ja bei gutem Flugwetter in Zweisimmen meinen Flugsimulator aufbauen sollen. Aber ich hatte keine Lust, wieder allein in der Segelflugbaracke zu sitzen wie letztes Jahr.
So beschloss ich nach einem Blick in den wolkenverhangenen Himmel, dass ich mir die Mühe sparen würde, das ganze Equipment nach Zweisimmen zu schleppen. Stattdessen schwang ich mich um 9:30 Uhr aufs Velo Richtung Thun.

Der Veloweg von Saanen nach Thun führt am Beginn der Piste 17 des Flugplatzes Zweisimmen vorbei, und ich staunte nicht schlecht, als direkt vor mir André Moser mit seinem Praga Baby landete. Ein Blick Richtung Visitor Parking zeigte, dass doch tatsächlich sechs Piloten mit ihren Flugzeugen den Weg nach Zweisimmen gefunden hatten.

Die Burgfluh bei Wimmis um 12:10 Uhr. Definitiv nichts für Schönwetter-Piloten!



Obschon ich durch etliche Alpabzüge ausgebremst worden war, kam ich noch rechtzeitig zum Mittagessen im Thuner Flugplatzbeizli an.
Die sechs tollkühnen Männer in ihren fliegenden Kisten hatten mich in der Zwischenzeit überholt. Ich war gerade kurz vor Wimmis, als ich sie unter der Wolkendecke durchschleichen sah.




Es gab zwei exzellente Spezialwürste mit Kartoffelgratin. Gemäss Conny gingen 44 solche Menüs über die Theke.



Der einzige Flugplatz, der vermutlich nicht angeflogen wurde, war der «Gstaad Airport». Der Flugweg über Saanenmöser wäre kriminell gewesen, und die Webcam von Bulle verhiess auch nichts Gutes, was den Weg über Montbovon betraf.

Alles in allem kann man aber sicher sagen: Der AeBO-Spirit lebt, und wir freuen uns alle auf die Tour de Cervelat 2022, bei strahlendem Wetter und mit «Corona» weit in der Vergangenheit!

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